16.05.2017
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Kefer und Schenk erhalten Grashof-Denkmünze des VDI

Hirschberg und Schröter mit Ehrenmitgliedschaften ausgezeichnet

  • VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer (links) überreicht Prof. Dr.-Ing. Michael Schenk (rechts) die Grashof-DenkmünzeVDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer (links) überreicht Prof. Dr.-Ing. Michael Schenk (rechts) die Grashof-Denkmünze

Zum 28. Deutschen Ingenieurtag 2017 am 11. Mai in Düsseldorf hat der VDI Ingenieurpersönlichkeiten für ihre zukunftsweisenden Leistungen ausgezeichnet. Dr.-Ing. Volker Kefer und Prof. Dr.-Ing. Michael Schenk haben die Grashof-Denkmünze vor rund 1.400 geladenen Gästen, darunter auch EU-Kommissar Günther Oettinger, erhalten. Prof. Dr.-Ing. Rainer Hirschberg und Wolfgang Schröter wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Verleihung erfolgte auf Beschluss des VDI-Präsidiums.

VDI Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer überreichte Volker Kefer die höchste Auszeichnung im VDI, die Grashof-Denkmünze. Kefer hat die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsträgers Schiene und der Bahnindustrie nachhaltig gestärkt. Mit seinem Einsatz prägte er die positive Kommunikationskultur bei Großprojekten. Auf seine Anregung hin haben die maßgeblichen deutschen Ingenieurverbände unter Führung des VDI die Initiative „Infrastruktur der Zukunft - Gesellschaftlich tragfähige Lösungen entwickeln“ gestartet. Ergebnisse der Arbeiten im VDI sind unter anderem die Richtlinien VDI 7000 und VDI 7001.

Ebenfalls mit der Grashof-Denkmünze ausgezeichnet wurde Michael Schenk. Schenk hat die Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Einrichtungen mit produzierenden Unternehmen persönlich vorangetrieben. Darüber hinaus setzte er sich besonders für den Ingenieurberuf, die Rolle der Ingenieure und den Nachwuchs ein. Für den VDI war er langjährig in hohen Ämtern tätig. Zahlreiche von ihm angetriebene Initiativen haben das positive Bild der Technik in der Gesellschaft weiter geprägt.

Mit der Ehrenmitgliedschaft, der ältesten Auszeichnung des VDI, wurde Rainer Hirschberg ausgezeichnet. Er unterstützt den VDI seit fast drei Jahrzehnten ehrenamtlich. Als Vorsitzender des Regionalbeirats legte er besonderen Wert auf die Verzahnung der regionalen mit der berufspolitischen Arbeit. Er ermöglichte, dass Bezirksvereine in berufspolitische Debatten eingebunden werden und somit Einfluss nehmen können. Hirschberg war auch maßgeblich daran beteiligt, dass der VDI 2008 sein neues Domizil am Flughafen Düsseldorf beziehen konnte. Als Sachverständiger begleitete er die Planung und den Bau des neuen VDI-Hauses.
VDI-Präsident Ungeheuer ernannte ebenfalls Wolfgang Schröter zum Ehrenmitglied.

Als Justitiar und Geschäftsführer stand er dem VDI beinahe vierzig Jahre zur Seite. Nach dem Fall der Berliner Mauer hat er dazu beigetragen, dass sich der VDI in den Neuen Bundesländern wieder gründen konnte und gab Ingenieuren in den Bezirksvereinen eine neue berufliche Heimat. 2004 erfolgte die Aufgliederung des VDI in eine VDI Gruppe. Hierbei lenkte Schröter den Verein wirtschaftlich als auch rechtlich in neue Bahnen und gab dem VDI ein neues, innovatives Gesicht.

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Verein Deutscher Ingenieure (VDI)
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
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Telefon: +49 (0) 211 62 14-0
Telefax: +49 (0) 211 62 14-575

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