05.09.2014
Webcast

Der Raspberry Pi als Retro-Konsole

Wie Gamer den Mini-Computer für Game-Klassiker einsetzen

Auch als Spielkonsole lässt sich der Raspberry Pi wunderbar einsetzen. Insbesondere bei der Verwendung alter Computerspiele, die von den neuen Konsolen nicht mehr unterstützt werden, glänzt der Raspberry Pi. Diese werden mit einem Script so emuliert, dass sie vom Pi aus abgespielt werden können.

Benötigt wird eine SD-Karte mit mindestens 4GB, ein Netzteil, ein HDMI-Kabel oder -Adapter, Wlan, Maus und Tastatur oder Joypad. Als Betriebssystem empfiehlt sich Noobs oder Chameleon, da beide auch für Anfänger leicht zu handhaben sind und Spiele unterstützen.

Im Store der Raspberry Pi Foundation können kostenlose und kostenpflichtige Spiele heruntergeladen werden. Dort erhältliche Highlights sind zum Beispiel „Freeciv" (Open-Source-Spiel), Open Arena (3D-Shooter) oder NXEngine (Cave Story). Zudem lassen sich auf dem Raspberry PI mithilfe von Sratch oder Python eigene Spiele programmieren.

Wer den Raspberry PI als Emulationstation einsetzen möchte, benötigt das RetroPie-Projekt, welches hier herunterladen werden kann. Das Programm wird auf dem PI installiert und eingerichtet. Auf dem RetroPie befinden sich zwar ein paar Spiele. Die Anzahl ist jedoch überschaubar und besteht aus einigen Klassikern. Um weitere Roms zu downloaden, wird entweder ein USB-Stick oder Filezilla benötigt. Eine intakte Internetverbindung ist hierfür Voraussetzung.
Auch das Einstellen der Steuerung ist mit dem RetroPie schnell gemacht. Joypads für zwei Spieler lassen sich problemlos anschließen.

Wer an einer detaillierten Beschreibung zum RetroPie interessiert ist, kann sich hier genauer darüber informieren.

Authors

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.