08.09.2014
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Fliegender Raspberry Pi erforscht die Stratosphäre

Der britische Hobbyflieger Dave Akerman ließ seinen Raspberry Pi mithilfe eines Wetterballons ca. 40km hoch steigen. Dort nahm der Pi mehrere Bilder der Erde auf und übersendete Livebilder an einen Computer.

Der Wetterballon bestand aus Latex und wurde mit Wasserstoff gefüllt. Das Gefährt beinhaltete insgesamt den Wetterballon, eine Kameraplatine (20x25x10, 5 Megapixel CMos-Sensor 8x8x5), ein HD-Objektiv, eine Akkustromversorgung sowie Funkmodule und Antennen. Eine Schaumstoffhülle in Himbeerform gewährleistete die Sicherheit der Instrumente selbst bei einem unsanften Aufschlag.

Der Raspberry Pi flog insgesamt drei Stunden in einer maximalen Höhe von 40km. Er erstellte nicht nur Bilder in einer Qualität von 2.592 x 1.944 Pixel, sondern auch Videos mit geringem Bildrauschen. Zudem übersendete er mithilfe von Datenfunk Livebilder in niedriger Qualität. Die beiden Funkmodule dienten nicht nur der Übertragung von Livedaten, sondern auch der Ortung, sollte der Pi aus dem Sichtfeld verschwinden.

Ganz wichtig beim Nachbauen: Back-Up nicht vergessen, falls der Raspberry Pi ausfallen sollte.

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