08.09.2014
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Heimkino mit dem Raspberry Pi

Der Mini-Computer als leistungsstarkes Mediacenter

Der Raspberry Pi eignet sich sehr gut zum Abspielen von Filmen, Serien und Musik. Wer den Pi ausschließlich als Media-Player nutzen möchte, für den empfiehlt sich das Betriebssystem XBMC (RaspBMC). Das Betriebssystem wurde eigens für den Raspberry Pi zum Mediacenter umgebaut und bietet viele Features.

Bedienen lässt sich der Pi mit dem XBMC-System per Maus oder Fernbedienung. Der CES-Standard leitet den Funk der Fernbedienung an das HDMI-Kabel weiter. Somit lassen sich Filme und Serien problemlos vom Sofa aus abspielen.

Videos können aus verschiedenen Quellen wiedergegeben werden. Um das Mediacenter zu starten, öffnet man das Menü, geht danach auf „Datei hinzufügen" und sucht sich aus der Liste der Quellen etwas heraus. Mögliche Quellen hierbei sind z.B. ein NAS-Speicher oder ein FTP-Server im Internet - oder klassisch: Ein USB-Stick mit Filmdateien. In der Bibliothek des Mediacenters warten viele Extras auf den Anwender: Nicht nur der Filmtitel, sondern Filmbeschreibungen, Bewertungen und Darstellerinfos können aufgerufen werden. Filme, die schon einmal gesehen wurden, werden markiert. Bei angefangenen Filmen wird der Zeitpunkt des Stoppens gespeichert, um zu einem späteren Termin damit fortzufahren.
Dem Anwender stehen einige Suchoptionen zur Verfügung. Die Mediadateien sind untergliedert in Filme, Serien und Musik. Dies wiederum lässt sich nach Genres ordnen und verschafft somit eine gute Übersicht.

Das Betriebssystem XBMC liefert die Möglichkeit, weitere Add-ons zu installieren. Hierfür wird eine Internetverbindung benötigt. Zum Download stehen Programme wie Youtube, MyVideo, verschiedene Mediatheken, MTV, NTV oder Itunes zur Verfügung.

Trotz der hohen Belastung beim Streamen von Videos und Musik läuft der Raspberry PI flüssig. Aufgrund der fehlenden Lüftung entstehen keine störenden Geräusche, auch wenn der PI auf Hochtouren läuft.

Wer den Raspberry PI nicht nur ausschließlich als Mediacenter nutzen möchte, benötigt ein Programm zum Abspielen der Dateien. Ein solches Programm, wie z.B. der Omxplayer, kann auch auf einem Linux-Betriebssystem gestartet werden. Auch hier werden die Videos ruckelfrei abgespielt, da der Media-Player auf die gesamte GPU-Power zugreifen kann.

Videos werden bei dieser Variante z.B. über einen USB-Stick hinzugefügt.

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