06.06.2018
News

Automatica-Trend-Index: Was Arbeitnehmer über Künstliche Intelligenz denken

Weltweite Umfrage über KI und Robotik in der Fertigung

  • Arbeitnehmer weltweit haben nur wenig Bedenken, wenn Robotik und KI in die Produktion einziehen. Arbeitnehmer weltweit haben nur wenig Bedenken, wenn Robotik und KI in die Produktion einziehen.

Für den Automatica-Trend-Index wurden im Januar 2018 insgesamt 7.000 Arbeitnehmer über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt, wie Roboter und Digitalisierung die Arbeitswelt verändern (Online-Panel): Deutschland (N=1.000), Frankreich, (N=1.000), Großbritannien (N=1.000), Italien (N=1.000), USA (N=1.000), China (N=1.000) Japan (N=1.000). Das Ergebnis sei erstaunlich positiv ausgefallen: Denn das Gros der Befragten bewertet den Einsatz von Robotern und KI als positiv.

62 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sehen künstliche Intelligenz (KI) als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden. Insbesondere die intelligente Steuerung über Sprachbefehle oder Touchpads wird es Menschen leichter machen, der Maschine neue Aufgaben zu geben (70 Prozent). Die sozialen Fähigkeiten von Menschen werden die digitalen Helfer nach Ansicht von 78 Prozent der Arbeitnehmer nicht ersetzen können.

„Die jüngsten Entwicklungen in der KI dürften dazu führen, dass Roboter immer bessere Assistenten am Arbeitsplatz werden“, sagt Junji Tsuda, Präsident des Weltroboterverbands International Federation of Robotics. „Maschinen werden künftig nicht nur Aufträge ausführen, auf die sie programmiert sind. Sie werden in der Lage sein, die Fragen der menschlichen Kollegen zu verstehen, zu beantworten und auf Gesten zu reagieren. Im nächsten Schritt gilt es, die Arbeitsschritte eines Menschen zu antizipieren, um Hindernisse schon im Vorfeld zu erkennen und aus dem Weg zu räumen.“

KI-Innovationen für die enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Deshalb wird für die Markteinführung mehr Zeit benötigt als etwa für KI-Software-Anwendungen, die in einer simulierten Live-Einstellung getestet und angepasst werden können.

KI: Arbeitnehmer vertrauen auf staatlichen Schutz vor KI

Das Vertrauen der Arbeitnehmer in den staatlichen Schutz ist groß: 71 Prozent der Arbeitnehmer setzen darauf, dass KI von Gesetzen streng kontrolliert wird.

Der Einsatz von Maschinen, die mit KI in die Lage versetzt werden, Aufgabenstellungen eigenständig zu bearbeiten, wird nach Meinung von rund 60 Prozent der Befragten den Arbeitsplatz bereichern.

Gut ebenso viele Arbeitnehmer halten den Begriff „Künstliche Intelligenz“ jedoch für irreführend, weil eine Maschine nicht wie ein Mensch intelligent lernen oder autonom handeln kann.

Zur Frage, wie sich KI auf die Arbeitswelt auswirken wird, sagt Wieland Holfelder von Google im Vorfeld zur Automatica 2018 in München: „Im Prinzip ist an der künstlichen Intelligenz nichts Künstliches. Sie ist von Menschen für Menschen gemacht – von daher müssen wir diesen Spirit aufrechterhalten und schauen, dass sie menschlich bleibt.“

Video: Wie sich KI auf die Arbeitswelt auswirken wird

Wie Experten von IBM Watson, USU Software, Siemens und Google die Auswirkung künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt einschätzen, sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=V_BDGS_CCAA

Video: Welche Anwendungen Künstlicher Intelligenz sind in der Produktion denkbar?

Kontaktieren

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt
Germany
Telefon: +49 69 6603 0
Messe München GmbH
Messegelände
81823 München
Telefon: +49 89 949 20720

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.