CC-Link gewinnt für europäische Anbieter an Bedeutung

Wenn Unternehmen wachsen wollen, müssen sie investieren - zum Beispiel in Asien. Da CC-Link eine wichtige Basistechnologie für die automatisierte Fertigung in Asien darstellt, empfiehlt John Browett, General Manager der CC-Link Partner Association in Europa, sich diesem Netzwerk nicht zu verschließen.

Für internationale Hersteller, die ihre Umsätze erhöhen und Marktanteile ausbauen wollen, spielt Asien eine zentrale Rolle. Vor allem die Erweiterung der Märkte und steigende Investitionen in asiatischen Ländern verleihen dem globalen Wachstum Rückenwind. CC-Link gilt als führendes Automatisierungs-Feldbusprotokoll in Asien und wird als solches für europäische Hersteller von Automatisierungskomponenten, Anlagenbauer und -integratoren zunehmend wichtiger. Dies gilt besonders für Unternehmen, die Exporte in den asiatischen Markt planen. John Browett, General Manager der CC-Link Partner Association in Europa, betrachtet nachfolgend die mittelfristige Zukunft der Fertigung und stellt heraus, dass Steuerungssysteme zunehmend von globaler Warte aus gestaltet werden müssen. Weltweit sind immer mehr Automatisierungsprodukte CC-Link-kompatibel. Hersteller, die diesem Trend nicht folgen, werden beim Export in die rasant wachsenden asiatischen Märkte den Anschluss verlieren. Einige europäische Unternehmen wie Komponentenhersteller oder Anlagenbauer haben bereits erkannt, wo die starken Märkte für Automatisierungsinvestitionen liegen und wie wichtig es ist, global zu agieren. Mit gezielten Maßnahmen wollen diese Unternehmen ihre Kundenbasis erweitern und damit ihre wirtschaftliche Zukunft sichern.

Diese wirtschaftliche Neuausrichtung wirkt sich auch auf Steuerungsingenieure in ganz Europa aus. Als wesentlicher Grund für die Stärke des Fertigungssektors in Asien gilt die konstante Produktqualität, ermöglicht durch neu errichtete, hoch automatisierte Produktionsstätten. Europa reagierte mit der Modernisierung der eigenen Fertigungseinrichtungen - insbesondere durch verbesserte Automatisierungs- und Qualitätssysteme. Dennoch sollten Unternehmen dort produzieren, wo gerade die größte Nachfrage besteht.

Heutzutage lassen sich Anlagen und Maschinen nahezu aus jedem Winkel der Welt beziehen.

Ausschlaggebendes Kriterium für potenzielle Käufer ist dabei in der Regel die bestmögliche Ausstattung. Gleichwohl installieren Kunden nur solche Anlagen oder Komponenten, deren Wartung vor Ort gewährleistet ist. Für einen europäischen Maschinenbauer bedeutet dies, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen in allen Zielmärkten sicherzustellen. Zudem müssen lokale Techniker in der Lage sein, die Maschinen zu programmieren, zu warten und instand zu halten. Dieser Trend der Globalisierung betrifft auch die Steuerungssysteme. Die Folge ist eine Entwicklung hin zu einer weltweiten Standardisierung und umfassender Kompatibilität. Damit kann die Produktion theoretisch, abhängig von der Marktnachfrage, in jede Region verlagert werden.

CC-Link = Basistechnologie in Asien

In Europa sind einige offene Netzwerktechnologien zum lokalen Standard geworden. Gleichermaßen ist CC-Link eine wichtige Basistechnologie für die automatisierte Fertigung in Asien. Dabei stellt CC-Link das Rückgrat der Datenübertagung für das gesamte Steuerungssystem dar. Es ermöglicht sämtlichen Komponenten einer Maschine oder Anlage, miteinander zu kommunizieren und dabei synchron zusammenzuarbeiten. Die Fertigung lässt sich jederzeit flexibel an sich ändernde Anforderungen anpassen. Die Wurzeln von CC-Link liegen in Japan bei Mitsubishi Electric. Dort avancierte das Netzwerk schnell zur ersten Wahl für die offene Kommunikation in der Produktionsautomatisierung. Auch in weiteren Teilen Asiens hat sich CC-Link zu einem beliebten Feldbusprotokoll in der Automatisierung entwickelt und ist bezüglich des Marktanteils führend.
Für Anbieter von Automatisierungssystemen ist wichtig zu wissen, dass die Mehrheit der Ingenieure in Asien bevorzugt CC-Link zur Netzwerkkommunikation auf Feldebene einsetzt.

Unterstützung für den Weg nach Asien

Vor mehr als 10 Jahren übergab Mitsubishi Electric die Technologie hinter CC-Link an die CC-Link Partner Association und begründete damit eines der weltweit führenden offenen Automatisierungsnetzwerke. Damit war jeder Komponenten-, Sensoren- oder Gerätehersteller in der Lage, CC-Link-kompatible Produkte zu fertigen. Dies steigerte nicht nur in Asien, sondern weltweit bei Anlagenbauern die Beliebtheit von CC-Link.
Um die Entwicklung und Integration von CC-Link so einfach wie möglich zu gestalten, ist die CC-Link Partner Association (CLPA) als weltweite Organisation mit Niederlassungen in Europa, Nordamerika, Japan, Indien und anderen asiatischen Ländern vertreten. Mit gezielten Maßnahmen fördert die CLPA die Verbreitung der Technologie. Dazu zählen Messeteilnahmen, Seminare und Konferenzen, Design-Leitfäden und -Spezifikationen, Konformitätstests sowie die Unterstützung von Mitgliedsunternehmen während der Produktentwicklung und dem Aufbau von Geschäftsbeziehungen.
Mit dem „Gateway to Asia"-Programm bietet die CLPA eine Reihe von Initiativen in Europa an, um Unternehmen bei der Entwicklung, Zertifizierung und dem lokalen Marketing von CC-Link-kompatiblen Produkten in Asien zu helfen.

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